ALM102U-ALMANCA II
Ünite 3: In Bewegung
In Bewegung
Kommunikative Lernziele:
• über Sport und Sportergebnisse sprechen • sich verabreden • ein Zeitungsinterview lesen • über Vorurteile sprechen • am Telefon etwas bestellen • über ehrenamtliches Engagement sprechen • ein Ziel angeben
Wortschatz und Strukturen:
• Sportarten • Werkzeuge • Präpositionen: gegen, für • sich-Verben • lautmalerische Wörter • Temporaladverbien: schon, noch, erst • damit-Satz • Wortbildung: vom Verb zum Nomen • Aussprache: [ks]-Laute
Ganz schön sportlich
Im Fußballfieber
Wer macht was?
der Sportreporter-über ein Spiel berichten
die Fußballspielerin-ein Tor schießen
der Trainer-die Mannschaft trainieren
der Schiedsrichter-das Spiel anpfeifen
die Fans -die Spieler anfeuern
die Kinder-auf der Wiese Fußball spielen
der Verkäufer-Fanartikel verkaufen
Wer spielt gegen wen? Wie steht das Spiel?
Präpositionen für, gegen
Bayern München spielt gegen den HSV.
Es steht zwei zu eins für Bayern München.
Vor dem Sport und nach dem Sport
Was machen Max und Paul?
Max und Paul beeilen sich,-weil sie spät dran sind.
Max zieht sich nicht um-weil er seine Sportsachen vergessen hat.
Max und Paul gehen in die Halle-und laufen sich warm.
Paul steht unter der Dusche-und wäscht sich die Haare
Er trocknet sich ab-und föhnt sich die Haare.
Er kämmt sich-und zieht sich an.
Max wartet-und langweilt sich.
Endlich ist Paul fertig-und die beiden verabschieden sich von Ahmed.
sich-Verben
Ich beeile mich.
Langweilst du dich?
Er/Sie läuft sich warm.
Wir beeilen uns.
Duscht ihr euch?
Sie waschen sich schnell.
mit Akkusativ-Ergänzung
Ich kämme mir die Haare.
Föhnst du dir die Haare?
Das Tor ins Leben
Fatmire “Lira“ Bajramaj wird am 1. April 1988 in Gjurakovc (im ehemaligen Jugoslawien) geboren. Im Alter von fünf Jahren flieht sie mit ihrer Familie aus dem Kosovo nach Deutschland, wo sie eine Kindheit zwischen Armut und Rassismus erlebt. Heimlich und gegen den Willen ihres Vaters beginnt sie, Fußball zu spielen. Schnell erkennt der jedoch ihr Talent, und eine große Karriere beginnt. Mit 21 Jahren ist die erste Muslima der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft bereits Welt-und Europameisterin.
Name? Fatmire “Lira“ Bajramaj
Geburtsdatum? 1. April 1988
Geburtsort? Gjurakovc (im ehemaligen Jugoslawien)
Wohnort? Deutschland
Ihr größter Fan? Der Vater
Ihr Image? Mit 21 Jahren ist die erste Muslima der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft
Sportliche Erfolge? Welt-und Europameisterin
Vorteil und Vorurteil
Was bedeutet Vorteil?
Etwas, was jemandem oder einer Sache nützt.
Was bedeutet Vorurteil?
Negative Meinung über etwas, bevor man es kennt.
Für jeden die richtige Sportart
Sportarten
• Tischtennis • Schwimmen • Boxen • Rudern • Handball • Joggen • Schifahren
• Volleyball • Tanzen • Schlittschuhlaufen
“Im Wasser fühle ich mich wohl. Deshalb ist Schwimmen für mich der ideale Sport. Eine Badehose und eine Schwimmbrille – mehr brauche ich nicht. Und Schwimmbäder gibt es in der Stadt genug.“
“Viele sagen, dass Boxen brutal ist. Aber das finde ich nicht.
Beim Boxen gibt es strenge Regeln, einfach jemanden k.o. schlagen, das darf keiner.“
“Ich liebe Schifahren. Man ist den ganzen Tag draußen in der winterlichen Bergwelt, das ist sehr erholsam.“
“Ich treffe mich zweimal in der Woche zum Schlittschuhlaufen mit einer Laufgruppe. Alleine laufe ich immer zu schnell und in der Gruppe macht es einfach mehr Spaß.“
“Manchmal nehme ich einfach meinen Schläger und einen Ball und gehe in den Park. Da finde ich immer Leute zum Tischtennis spielen.“
Vom Verb zum Nomen
Ich fahre Schi. Ich liebe (das) Schifahren.
Ich schwimme oft. Ich gehe oft zum Schwimmen.
Spielst du gern Tennis? Ja, beim Tennisspielen kann ich mich gut entspannen.
Ihr Sportprofil
Welche Sportart finden Sie gut? Welche Sportart finden Sie nicht gut? Welche Sportart möchten Sie gern ausprobieren? Was mögen Sie: Einzelsport oder Mannschaftssport? Mögen Sie lieber Wintersport oder Sommersport? An welchem Ort/In welchem Land machen Sie gern Sport? Sehen Sie gern Sport im Fernsehen? Was? Gehen Sie zu Sportveranstaltungen? Zu welchen?
In der Werkstatt
Komische Geräusche
klirren | klappern | brummen | summen | knacken | knirschen | blubbern | pfeifen | knallen | quietschen
In der Werkzeugkiste
• der Hammer • die Zange • der Pinsel • die Farbe • der Schraubenschlüssel • die Schraube • der Nagel • die Säge • der Schraubenzieher • die Mutter • der Dübel
• die Bohrmaschine
Die Schrauben sind alle!
Brauchen Sie etwas aus dem Lager?-Ja, ich brauche dringend Nägel.
Ich habe doch erst gestern eine Packung mitgebracht.-Ja, aber sie sind schon wieder fast alle.
Gut, dann bringe ich Ihnen noch eine Packung.
Temporaladverbien schon, noch, erst
Die Schrauben sind schon wieder alle.
Ich habe nur noch eine Packung.
Ich habe sie erst letzte Woche bestellt.
Was bringt denn ein Ehrenamt?
Umsonst
Man arbeitet in der Freizeit für ein Amt.
Umfrage: Warum arbeiten Sie ehrenamtlich?
1. “Ich selber brauchte mal schnell einen Rat. Anonym. Ich konnte nicht auf eine öffentliche Sprechstunde warten, weil das zu lange gedauert hat“, erzählt die Buchhalterin Corinna Müller über die Gründe für ihr Engagement beim Projekt Elterntelefon. Jetzt beantwortet sie selbst zwei Stunden in der Woche Anrufe von Eltern mit Erziehungsproblemen, damit sie schnell Hilfe bekommen können. 2. Lothar Stügelmaier hilft einmal wöchentlich in der Stadtmission für Obdachlose in Berlin aus. Den unbezahlten Job macht der 65-jährige Ex- Außendienstler seit vier Jahren, immer mittwochs. “Ich mache das, damit ich etwas für Leute tun kann, denen es nicht so gut geht. Mir geht es ja gut.“ Er hat ein eigenes Häuschen, ein neues Auto und macht zweimal im Jahr Urlaub. Seine beiden Kinder sind schon groß. 3. Vor vier Jahren gründeten in Schwalmtal- Waldniel 20 erfahrene Führerscheinbesitzer den Verein “Bürger fahren Bürger“, weil es keinen öffentlichen Nahverkehr gab. Damit auch Bürger ohne eigenes Auto zum Arzt, zum Supermarkt oder zum Bahnhof kommen können, bieten sie werktags von 8 bis 20 Uhr einen Fahrservice an. Hans-Josef van der Meulen, 62, stellt den Schichtplan auf und fährt auch selbst, weil “man’ne Menge nette Leute kennen lernt“.
1- Ich mache es, weil ich selbst zu lange auf einen Rat warten musste. Ich mache es, damit Eltern schnell Hilfe bekommen. 2- Ich mache es, damit ich etwas für die Leute tun kann. 3- Ich mache es, weil es keinen öffentlichen Nahverkehr gibt. Ich mache es, weil man viele
nette Leute kennen lernt. Ich mache es, damit die Leute zum Arzt oder zum Bahnhof kommen.
Ziel angeben: damit
Ich engagiere mich, damit es anderen Menschen besser geht.